Da das Ende von Drittanbieter-Cookies absehbar ist, werden Unternehmen, die die digitale Transformation noch nicht vollzogen haben, dazu gezwungen sein, dies zu tun, um eigeneErstanbieter-Daten aufzubauen. Publisher prüfen ihre eigenen Ressourcen und überlegen, wie sie effizient eigene Kundendaten generieren können, um den Auswirkungen des Endes von Drittanbieter-Cookies vorzubeugen, wenn sie sich nicht mehr auf das Retargeting von Google verlassen können.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie Unternehmen durch die digitale Transformation erfolgreich sein können, wenn Third-Party-Cookies keine Option mehr sind.

Was ist digitale Transformation?

Um den sich wandelnden Anforderungen von Wirtschaft und Markt gerecht zu werden, bezeichnetdie digitale Transformationden Prozess, bei dem digitale Technologien eingesetzt werden, um neue Geschäftsprozesse, eine neue Unternehmenskultur und neue Kundenerlebnisse zu schaffen – oder bestehende anzupassen. Die digitale Transformation ist die Neugestaltung von Unternehmen im digitalen Zeitalter.

Die digitale Transformationbasiert auf vier Schlüsselelementen: Technologie, Daten, Prozesse und organisatorischer Wandel. Das Ende von Drittanbieter-Cookies wirkt sich auf jedes dieser Elemente aus, wobei der Schwerpunkt auf den Daten liegt – Marken müssen ihre eigenen Erstanbieter-Daten aufbauen und sich von der Abhängigkeit von Drittanbieter-Daten lösen; sie benötigen die richtige Technologie, um ihre Daten aufzubauen und zu sammeln; sie müssen über Prozesse verfügen, die vom gesamten Team umgesetzt und verstanden werden, was wiederum zu organisatorischen Veränderungen führt.

Wie werden Marken nach dem Ende der Drittanbieter-Cookies erfolgreich sein?

Über welche Daten verfügen Sie bereits?

Zunächst sollten Marken analysieren,überwelcheDaten sie derzeit verfügen, wenn sie planen, die Art und Weise, wie ihr Unternehmen Kundendaten nutzt, digital zu transformieren. Auf welche First-Party-Daten können sie problemlos zugreifen? Im Laufe der Jahre wurde der Beschaffung von First-Party-Daten hohe Priorität eingeräumt, sodass Marken bereits vor langer Zeit mit der Erfassung von Kundendaten begonnen haben sollten; sie sollten also mit den Kundeninformationen starten, die ihnen bereits zur Verfügung stehen. Dabei kann es sich um Daten handeln, die sie für E-Mail-Marketingzwecke gesammelt haben, oder um First-Party-Daten, die ihnen über ihre Social-Media-Plattformen zur Verfügung stehen.

Welche Tools nutzen Marken zur Verwaltung ihrer Daten?

Als Nächstes muss ein Unternehmen prüfen, wie es derzeit Daten speichert, und seine Technologie aktualisieren, falls diese keine genauen Informationen in einer sicheren Umgebung liefert. Unternehmen sollten zunächst in eine renommierte CRM-Plattform wie Salesforce investieren, um sicherzugehen, dass ihre First-Party-Daten an einem sicheren Ort gespeichert werden und Kundendaten nicht gefährdet werden. Über die grundlegenden Anforderungen an ein CRM-System hinaus sollte die Lösung den Marken Einblicke in ihre Kunden bieten, wie beispielsweise Leistungskennzahlen und Konversionsraten. Diese Daten können Marken dabei helfen, fundierte Entscheidungen über die Ausrichtung ihrer Produkte und ihrer Website zu treffen.

Der Einsatz eines CRM-Tools verschafft Ihrer Marke mehr Kontrolle und Transparenz über Ihre Kundendaten und trägt dazu bei, den ROI zu steigern.

Personalisierung

Kunden haben angegeben, dass sie kein Problem damit haben, ihre persönlichen Daten an eine Marke weiterzugeben, wenn sie wissen, dass sie dadurch ein individuelles Einkaufserlebnis erhalten. Die Daten, die eine Marke direkt von einem Kunden erhält, sind die genauesten und zuverlässigsten Daten, die eine Marke beschaffen kann. Der Aufbau dieser Datenbasis kann einer Marke eine Fülle von Informationen über ihre typischen Kunden liefern. Kunden sollten die Gewissheit haben, dass sie ein personalisiertes Erlebnis erhalten, wenn sie diese First-Party-Daten bereitstellen. Dies ist eine einfache Möglichkeit, zuverlässige Daten zu gewinnen und gleichzeitig die Kundenbindung zu stärken.

E-Mail-Marketing

Unternehmen sollten den Wert des E-Mail-Marketings nicht unterschätzen. Marken sollten eine Marketingmethode nicht vernachlässigen, die es schon seit Jahren gibt und die nach wie vor einen hohen ROI erzielt. Marken sollten das Tool, das sie für das E-Mail-Marketing nutzen, unter die Lupe nehmen und sicherstellen, dass es ihren Anforderungen entspricht; dabei sollte der Prozess so weit wie möglich automatisiert werden, damit er reibungslos abläuft. Das Anbieten von Rabatten ist ein hervorragender Ansatz, um Ihre Kunden zu pflegen und den Umsatz zu steigern. Es ist zudem der einfachste Weg, um First-Party-Daten zu generieren. Basierend auf Geschlecht, Region und anderen Faktoren können diese Daten in Kundensegmente unterteilt werden.

E-Mail-Listen können genutzt werden, um Personen aus Ihren Listen über Plattformen wie Google AdWords, LinkedIn und Facebook erneut anzusprechen. Daher sollte es für Unternehmen oberste Priorität haben, mit dem Aufbau von Datenbeständen zu beginnen, damit sie diese Drittanbieterplattformen nach dem Ende der Drittanbieter-Cookies weiterhin in irgendeiner Form nutzen können.

Fazit

Die digitale Transformationist nichts Neues, sie ist schon seit einigen Jahren im Gange, gewinnt jedoch aufgrund der Abschaffung von Cookies zunehmend an Bedeutung. In den nächsten 12 Monaten werden Marken in die Ära der digitalen Transformation eintreten oder sich weiter darin vorantreiben, umsich auf die Veränderungenbei der Erfassung, Erweiterung und Nutzung ihrer Datenvorzubereiten. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die digitale Transformation mit den neuen Prozessen und Technologien entwickelt, die zur Unterstützung der neuen, cookie-freien Ära erforderlich sind.