Seit Jahren jagen Marketingfachleute dem Versprechen einer echten Omnichannel-Strategie hinterher, bei der Fernsehen, digitale Medien und alles dazwischen nahtlos zusammenwirken. Da sich die Mediennutzung auf linear , CTV, Streaming, soziale Medien und Mobilgeräte verteilt hat, scheint diese Vision immer weiter in die Ferne zu rücken.

Auftritt: KI – der Weg der Branche von der Fragmentierung zur Konvergenz.

Die Herausforderung der Fragmentierung

Die Verbraucher sind auf verschiedene Plattformen verteilt. Laut Nielsen gibt es U.S. in den U.S. mehr als 32.200 linear und 89 verschiedene Streaming-Anbieter. An einem einzigen Abend kann ein einzelner Zuschauer zwischen Netflix, einem Live-Sportereignis im Kabelfernsehen und TikTok hin- und herwechseln. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass die Zielgruppendaten über verschiedene Plattformen verstreut sind, was zu isolierten Messsystemen führt und es erschwert, kanalübergreifend einheitliche Botschaften zu vermitteln.

KI: Das fehlende Puzzleteil

KI hat sich als Brücke zwischen linear digitalen Ökosystemen etabliert. Die Fähigkeit, Datensätze zu verarbeiten und zu standardisieren, ermöglicht einen ganzheitlichen Überblick darüber, wer was sieht und wo dies geschieht. Mithilfe von Modellen des maschinellen Lernens können Werbetreibende sich überschneidende Zielgruppen identifizieren und vorhersagen, wo diese sich als Nächstes wahrscheinlich engagieren werden. Dies eröffnet die opportunity denselben Verbraucher über mehrere Kontaktpunkte hinweg präzise opportunity . Darüber hinaus kann KI Budgets dynamisch zuweisen und kreative Inhalte auf linear digitalen Plattformen auf der Grundlage der Echtzeit-Performance anpassen.

Personalisierung in großem Maßstab

Anfang dieses Jahres schätzte McKinsey & Company, dass 71 % der Verbraucher personalisierte Interaktionen erwarten und 76 % frustriert sind, wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird. Mit dem Eintritt in eine neue Ära der Werbung sind die Zeiten eines „Einheitsansatzes“ vorbei. Werbetreibende müssen den individuellen Vorlieben und Verhaltensweisen der Verbraucher Vorrang einräumen, um wirklich relevante und ansprechende Inhalte zu liefern.

Stellen Sie sich einen Zuschauer vor, der während einer Live-Übertragung der NFL eine Anzeige Ihrer Marke sieht. Später in derselben Woche erkennt die KI denselben Haushalt beim Streamen auf Hulu oder beim Surfen auf dem Smartphone und zeigt ihm darauf abgestimmte Werbemittel an, die auf seine Interessen oder seine Kaufphase zugeschnitten sind. Das ist Konvergenz in der Praxis: ein einheitliches Markenerlebnis, personalisiert durch KI.

Das Wesentliche messen

Eines der größten Hindernisse für die Konvergenz war bislang die Messung. Linear stützte man sich auf Kennzahlen zur Reichweite, während der digitale Bereich detaillierte Leistungsdaten liefert. KI-gestützte Messinstrumente bringen diese beiden Welten nun endlich zusammen. eMarketer prognostizierte kürzlich, dass Linear und CTV im Jahr 2025 etwa 19,7 % der gesamten Werbeausgaben in den Medien ausmachen werden.

Durch den Einsatz von Multi-Touch-Attribution und prädiktiven Modellen kann KI Marketingfachleuten dabei helfen, den Mehrwert zu verstehen, den jeder Kanal zum Gesamt-ROI beiträgt. Dies ermöglicht eine intelligentere Planung und belegt die Wirkung von Omnichannel-Investitionen.

Kreativität, die verbindet

KI dient nicht nur der Analyse, sondern gestaltet auch die kreative Strategie neu. Marketingfachleute können nun automatisch mehrere kreative Varianten erstellen und testen, wobei sie Tonfall, Bildsprache und Länge für jede Plattform optimieren und gleichzeitig eine einheitliche Markenerzählung gewährleisten. So können Marken über „Einheitslösungen“ hinausgehen und stattdessen Geschichten erzählen, die sich verbunden und konsistent anfühlen – ganz gleich, wo die Verbraucher ihnen begegnen.

Das Zeitalter der Konvergenz

Im Zuge der Weiterentwicklung der Branche verschwimmen die Grenzen zwischen traditioneller und digitaler Werbung immer mehr. Bei der Zukunft der Werbung geht es nicht darum, einen Kanal dem anderen vorzuziehen, sondern darum, beide nahtlos miteinander zu verbinden.

KI ist die Brücke, die dies ermöglicht. Sie hilft Marketingfachleuten dabei, fragmentierte Daten in einheitliche Erkenntnisse, fragmentierte Kampagnen in stimmige Erlebnisse und fragmentierte Kanäle in echte Omnichannel-Ökosysteme zu verwandeln. KI verändert nicht nur die Art und Weise, wie Medien gekauft werden, sondern definiert auch neu, wie Medien zusammenwirken. Für Werbetreibende, die bereit sind, über einzelne Kanäle hinauszudenken und stattdessen in Zusammenhängen zu denken, ist der Weg zur Konvergenz endlich da.

Nächste Schritte

Da sich die Werbung ständig weiterentwickelt, erweist sich KI zunehmend als Bindeglied zwischen fragmentierten Kanälen und wirklich konvergenten Kampagnen. Im Folgenden haben wir einige Strategien aufgezeigt, wie man KI für den Erfolg im Omnichannel-Bereich nutzen kann:

  1. Vereinheitlichen Sie Ihre Daten: Führen Sie Erkenntnisse aus den Bereichen linear, CTV, Streaming, Social Media und Mobilgeräte in einer einzigen, KI-gestützten Übersicht zusammen.
  2. Personalisieren: Lassen Sie die KI Botschaften und kreative Inhalte an allen Kontaktpunkten in Echtzeit individuell anpassen.
  3. Intelligenter messen: Kombinieren Sie linear und digitale Performance, um den ROI zu ermitteln.
  4. Kreativmaterial optimieren: Testen Sie automatisch mehrere Versionen und sorgen Sie dabei für ein einheitliches Markenerzählen.
  5. Fangen Sie klein an und skalieren Sie schnell: Testen Sie KI-gesteuerte Kampagnen und bauen Sie diese je nach Ergebnis aus.

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