Programmatic zählt mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Märkten – und das Wachstum scheint grenzenlos zu sein. Heute entfallen zwei Drittel der Ausgaben für digitale Display-Werbung und 85 % aller U.S. Werbeausgaben U.S. programmatic. In den U.S. bedeutet dies programmatic in Höhe von fast 80 Milliarden US-Dollar.
Programmatic – also der Kauf von Werbeflächen über eine Echtzeit-Auktion anstelle der üblichen persönlichen Verhandlungen auf dem traditionellen Markt – bietet eine schnelle und kostengünstige Alternative. Werbetreibende haben die Freiheit, Kampagnen nach eigenem Zeitplan zu gestalten und sie ohne die Hindernisse des traditionellen Medienkaufs auf den Markt zu bringen.
Die Hauptunterschiede zwischen dem traditionellen Mediaeinkauf und dem programmatischen Mediaeinkauf betreffen sowohl den Ablauf des Kaufprozesses als auch die Art und Weise, wie Anzeigen geschaltet werden. Anstatt ein traditionelles Agenturmodell zu verwenden, das sich stark auf ein großes Netzwerk innerhalb der Branche stützt, können Werbetreibende beim programmatischen Mediaeinkauf die Medien an der Quelle kaufen. Dadurch wird der gesamte Prozess gestrafft, und die Werbetreibenden können den Anzeigeneinkauf auf eine Weise intern durchführen, die sowohl die Agenturgebühren senkt als auch Zeit spart. Die Anzeigenauslieferung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen, z. B. durch Echtzeit-Ausschreibungen, private Marktplätze, bevorzugte Angebote und garantierte Angebote, was ein flexibles Modell mit viel zu bieten hat.
Zwar haben sich nicht alle Werbetreibenden für den programmatischen Mediaeinkauf entschieden, doch die Wachstumsmuster der Branche deuten darauf hin, dass dieser Trend in absehbarer Zeit nicht verschwinden wird. Tatsächlich deuten alle Anzeichen auf einen Anstieg in den USA und darüber hinaus hin. Diese fünf Vorteile sind der Grundstein für die Popularität des programmatischen Mediaeinkaufs.
Präzise Zielgruppenansprache
Werbeausgaben machen den Unterschied, vor allem wenn es um die Berechnung des ROI geht: Werbt man bei der falschen Zielgruppe, bleiben die Erträge hinter den Erwartungen zurück. Programmatic Medienkaufstrategien versuchen jedoch, dies zu vermeiden, indem sie Targeting-Methoden nutzen, die Anzeigen auf Websites platzieren, basierend auf Faktoren wie:
- Demografie
- Kaufabsicht
- Standort
- Haushaltseinkommen
- Verhaltensweisen und Interessen
Dadurch können Werbetreibende die Erfolgswahrscheinlichkeit ihrer Kampagnen erhöhen und sicherstellen, dass ihre Anzeigen an einer Stelle platziert werden, die wirklich zählt.
Automatisierte Prozesse
Das traditionelle Medieneinkaufsgeschäft stützt sich auf viele altbewährte Methoden, wie beispielsweise den Einkauf über Agenturen mittels Vertriebsmitarbeitern. Dieser Prozess ist zwar zweifellos effektiv, kann jedoch kompliziert und zeitaufwendig sein – ein echter Nachteil, wenn es auf die Markteinführungszeit ankommt.
Programmatic ist jedoch weitgehend automatisiert. Ein Media-Einkäufer muss nicht mehr recherchieren, welche Plattform oder Website am besten geeignet ist, und die Schaltung von Anzeigen organisieren; stattdessen übernimmt ein Algorithmus diese Arbeit. Dadurch erfolgt die Platzierung schneller und präziser.
Größere Transparenz beim Mediaeinkauf
Vor dem Aufkommen der programmatic standen Werbetreibenden nur wenige Informationen zur Verfügung. Der Platzierungsprozess in der traditionellen Werbung kann gewissermaßen ein Geheimnis der Agenturen sein, sodass Werbetreibende oft im Unklaren darüber bleiben, wo ihre Anzeigen geschaltet werden und warum.
Programmatic überwindet viele dieser Hürden aufgrund der Art der Platzierungstechniken. Werbetreibende wissen nun, wo ihre Anzeigen erscheinen und welche Art von Kunden sie sehen. Diese Informationen können von unschätzbarem Wert sein, sowohl bei der Beurteilung der Wirksamkeit laufender Kampagnen als auch bei der Planung zukünftiger Kampagnen.
Echtzeit-Einblicke
Das Erfassen der Ergebnisse einer Werbekampagne war lange Zeit ein langwieriger Prozess, und die Genauigkeit der von Medienunternehmen gelieferten Ergebnisse ist mitunter fragwürdig. Für Werbetreibende, die sich für programmatic entscheiden, trifft dies jedoch nicht mehr zu.
Programmatic liefert Echtzeitdaten zur Performance und bietet Werbetreibenden minutengenaue Updates, die als Grundlage für fundierte Entscheidungen dienen können. Dieser Zugriff erweitert zudem das Informationsspektrum durch nahtlose Integrationen und stellt Werbetreibenden mehr Tools denn je zur Verfügung, die sie beim Aufbau neuer Werbekampagnen nutzen können.
Kampagnenauswertung und -optimierung
Nicht jede Werbekampagne ist ein Erfolg, doch in der klassischen Werbung ist es nicht immer einfach, herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Die Daten zur Kampagnenleistung sind begrenzt und möglicherweise ungenau und stehen meist erst nach Abschluss der Kampagne zur Verfügung.
Die opportunity Analyse, Anpassung und Kurskorrektur zählt zu den größten Vorteilen der programmatic . Das Kampagnen-Reporting ist hochentwickelt und stets auf dem neuesten Stand, sodass Werbetreibende erkennen können, was funktioniert, und bei Bedarf schnell Korrekturen vornehmen können. Der Berichts- und Optimierungsprozess ist zudem weitgehend automatisiert, wodurch Werbetreibenden einfache Tools zur Verfügung stehen, mit denen sie Anpassungen zügig umsetzen können.
Ist Programmatic -Einkauf das Richtige für Ihre Marke?
Auch wenn programmatic nicht für alle Werbetreibenden und alle Kampagnen geeignet ist, bietet sie doch zahlreiche Vorteile für diejenigen, die bereit sind, den Sprung zu wagen. Von automatisierten Tools bis hin zu zuverlässigen Auswertungen – der Aufstieg der programmatic Werbetreibenden, die bereit sind, neue Wege zu gehen, überzeugende Möglichkeiten. Für diejenigen, die sich einen Vorsprung verschaffen und diesen behalten wollen, programmatic sowohl in aktuellen als auch in zukünftigen Werbekampagnen eine Rolle spielen.



